ecos

Ein smarter Hub für Licht und Raumklima

Mein Jugend-forscht-Projekt: was ich baue, wie ich vorgehe und was ich damit herausfinden will.

Ausgangspunkt: Energie geht verloren

Licht brennt unnötig

Auch dann, wenn genug Tageslicht da ist.

Lüften ohne Plan

Fenster sind zur falschen Zeit offen oder geschlossen.

Keine Übersicht

Wer wie viel verbraucht, bleibt unsichtbar.

Ich möchte herausfinden, wie viel sich mit einfacher, günstiger Technik verbessern lässt.

Forschungsfrage

Frage

Kann ein günstiger Hub, der Tageslicht und Raumklima misst, in einem Raum Energie sparen, ohne dass der Komfort leidet?

Hypothese

Wenn sich die Lampe nach dem Tageslicht richtet, sinkt der Stromverbrauch der Beleuchtung.

Mein Ziel

Prototyp bauen und die Einsparung im Vorher-Nachher-Vergleich messen.

Die Idee und der Aufbau

Web-App

Auf dem Handy, läuft offline (PWA)

Bluetooth, verschlüsselt

ecos-Hub

Raspberry Pi Zero 2 W mit Sensoren für Temperatur, Licht und CO₂

steuert

Licht

LED-Streifen mit ESP32, automatisch auf die richtige Helligkeit

Daten bleiben lokal. Kein Account, kein Cloud-Zwang. Gekoppelt wird per Schlüssel.

Funktionen: Kern und Erweiterungen

Kern

Raumklima messen

Temperatur, CO₂ und Helligkeit in Echtzeit.

Kern

Automatisches Licht

Einmal kalibrieren, danach passt ecos die Helligkeit dem Tageslicht an.

Erweiterung

Fensterhinweise

ecos empfiehlt, wann Fenster geöffnet oder geschlossen werden sollten.

Erweiterung

Profile

Jede Person hat ihre eigenen Voreinstellungen.

Erweiterung

Statistik

Verbrauch pro Profil und geschätzte Ersparnis pro Monat.

Warum sich ecos lohnt

Ersparnis wird sichtbar

Die Statistik zeigt, was das System bringt. Im Test messe ich vorher und nachher.

Datenschutz von Anfang an

Daten bleiben im Raum. Kein Account, kein Internet nötig.

Günstig und ohne Abo

Bauteile unter 170 €, keine laufenden Softwarekosten.

Einfach zu nutzen

Läuft als Web-App auf dem Handy, ohne Store-Installation.

Wo ecos einsetzbar wäre

Zuhause

Wohn- und Arbeitszimmer

Büros

Arbeitsplätze und Coworking

Schulen

Klassen- und Seminarräume

Ferienunterkünfte

Räume mit wechselnden Gästen

Der Prototyp entsteht zunächst für einen einzelnen Raum bei mir.

So lernt das Licht

1. Raum einzeichnen

Höhe, Wandfarben und Fenster in einer Skizze eintragen.

2. Kalibrieren

Vorhang ziehen, Licht von Hand passend einstellen. ecos merkt sich den Wert.

3. Automatik

ecos hält die Helligkeit passend zum Tageslicht. Nachstellen geht immer.

Der Lichtsensor misst echte Werte. Das ist genauer und einfacher als eine Raumsimulation.

So messe ich die Einsparung

1. Referenz

Licht wie üblich von Hand bedienen. Verbrauch (Messsteckdose) und Helligkeit (Lux) aufzeichnen.

2. Mit ecos

Gleicher Raum, gleiche Dauer, Automatik an. Dieselben Werte aufzeichnen.

3. Vergleich

Verbrauch in kWh und Helligkeit vergleichen. Wetter und Tageszeit notieren.

Ich halte auch fest, wo die Messung ungenau sein kann.

Materialkosten im Detail

Hub
Raspberry Pi Zero 2 W15–25 €
Netzteil 5 V8–12 €
microSD-Karte 32 GB8–12 €
Gehäuse5–15 €
Sensoren
BME280 (Temperatur, Feuchte)5–10 €
SCD40 (CO₂)20–30 €
BH1750 (Licht)3–7 €
Kabel, Zubehör8–15 €
Ausgänge
LED-Streifen + ESP3215–25 €
Messsteckdose (Energie)10–15 €
Summe Bauteile97–166 €

Zusatzkosten und Budget

Lötkolben + Zinn (falls nicht vorhanden)15–30 €
Pi 5 (2 GB) statt Zero 2 W+35–45 €
Puffer für Fehlkäufe (10–20 %)10–33 €
Strom im Dauerbetriebca. 3 €/Jahr
Software, Hosting0 €
Realistisches Budget130–200 €, mit Lötkolben bis ca. 230 €

Alles sind Schätzungen. Vor dem Kauf prüfe ich die aktuellen Preise, vor allem beim Raspberry Pi.

Umsetzung in drei Etappen

Etappe 1: Kernziel

Sensoren, Hub und App zeigen live Werte, Licht regelt sich automatisch. 90–135 Std., ca. 9–14 Wochen bei 10 Std. pro Woche.

Etappe 2: Messung

Vorher-Nachher-Vergleich von Verbrauch und Helligkeit. 15–25 Std., ca. 2–3 Wochen.

Etappe 3: Erweiterungen

Fensterhinweise, Profile und Statistik, falls Zeit bleibt. 70–100 Std., ca. 7–10 Wochen.

Insgesamt 160–235 Stunden. Ich plane 30 % Puffer ein, weil Hardware oft länger dauert als gedacht. Die schriftliche Ausarbeitung ist nicht eingerechnet.

Risiken und Lösungen

Bluetooth nur in Chrome auf Android

Lösung: Bluetooth nur zum Koppeln, danach WLAN im Heimnetz.

Lichtberechnung aus der Raumform ist ungenau

Lösung: Der Lichtsensor misst echte Werte.

Personenerkennung ist technisch schwierig

Lösung: Start mit manueller Profilwahl.

Zeitaufwand ist schwer zu schätzen

Lösung: Kernziel zuerst, Zwischenstand nach jeder Phase.

Nächste Schritte

1. Bauteile bestellen

Ca. 130–200 €

2. Kernziel umsetzen

Sensoren, App und automatisches Licht bauen

3. Einsparung messen

Vorher-Nachher-Vergleich durchführen

Dafür brauche ich einen Testraum und ggf. ein Claude Code Abo.

ecos: weniger Energie, mehr Komfort, Schritt für Schritt umgesetzt.

Hinweise

Lizenz: Apache License 2.0

Der Code steht auf GitHub frei zur Nutzung, Veränderung und Weitergabe, auch kommerziell. Bedingung: Copyright- und Lizenzhinweis müssen erhalten bleiben. Enthält eine ausdrückliche Patentfreigabe, aber keine Gewährleistung.

Erstellt mit KI-Unterstützung

Inhalt und Gestaltung dieser Präsentation sind mit Unterstützung von syc.ai entstanden, einem auf Claude basierenden KI-System.